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Mathias Kalvelage, Geschäftsführer der MEISH GmbH, Flensburg
Wie kam es zur Zusammenarbeit mit IMRO?
Seit Anfang 2005 beschäftigen wir uns mit der Brennstoffaufbereitung. Zu diesem Zwecke wurde im Laufe des Jahres 2005 die Mittelständische Entsorgungs-Initiative Schleswig-Holstein gegründet. Es wurde eine Ausschreibung für die Erstellung einer Gesamtanlage erstellt und es stellte sich die Frage, welche Firmen wir ansprechen sollten. Da für uns IMRO zu diesem Zeitpunkt ein unbeschriebenes Blatt war, haben wir uns erstmal in der Abfallbranche erkundigt und die Referenzen abgefragt. Die waren durchgehend positiv.
Wir haben dann die Ausschreibung durchgeführt und schnell wurde klar, dass IMRO nicht nur das beste Preis- / Leistungsverhältnis sondern auch das kompetenteste Angebot hatte (und das, wo alles, was Rang und Namen hatte, dabei war!). So hat IMRO im Mai 2006 die Ausschreibung gewonnen und dann ging die eigentliche Zusammenarbeit nach 2 weiteren Monaten der Vorbereitung los. IMRO hat für uns sowohl die Fördertechnik, die Sieb- und Magnettechnik als auch die Gesamtkoordination des Auftrages im Sinne eines Generalunternehmers übernommen. Und dieses beim Einbau einer komplexen Brennstoffaufbereitungsanlage in vorhandene Hallen unter beengten Platzverhältnissen.
Wann vertrauten Sie IMRO weitere Aufgaben an?
Aufgrund der Professionalität der IMRO ist auch nach Bauende der Kontakt nie abgerissen. In Fragen der Fördertechnik und der Optimierung der technischen Anlagen ist IMRO weiterhin unser erster Ansprechpartner.
Welches Projekt steht als nächstes an?
Derzeit prüfen wir gemeinsam die Optionen für den Einbau einer weiteren Behandlungsstufe in unsere Brennstoffaufbereitung, die sowohl Mineralik als auch Metalle aus dem Produkt nahezu sortenrein herausholen soll.
Was gefällt Ihnen an der Zusammenarbeit mit IMRO?
In einem Projekt mit mehreren Millionen Euro Auftragsvolumen und einer Bauzeit von 6 Monaten haben wir es gemeinsam geschafft den gesamten Auftrag ohne lange Gesichter (weder von IMRO noch von MEISH) durchzuführen. Ich würde es jederzeit wieder machen.
Was könnte IMRO noch besser machen?
Sie sind leider zu weit weg von Flensburg, aber da kann man nichts machen.
Erbrachte Leistungen von IMRO:
Nach ersten Gesprächen Anfang 2005 gewann IMRO Im Mai 2006 die Ausschreibung für den Bau der Brennstoffaufbereitung in Flensburg. Von Juni bis November 2006 wurden durch IMRO 15 Aufbereitungsaggregate, rund 370 m Förderbänder, kilometerlange Strom- und Steuerkabel, ein modernes Prozessleitsystem zur Anlagensteuerung, eine Anlage zur Ablufterfassung und -entstaubung geplant, gebaut und installiert. Die Brennstoffaufbereitung konnte wie geplant im Dezember 2006 in Betrieb genommen werden.
2009
Seit Anfang 2009 wurden vielfältige Versuche für die weitergehende Abscheidung von Mineralik und Metallen aus Ersatzbrennstoffen durchgeführt, die voraussichtlich im Jahr 2010 in ein Projekt münden werden.
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Die Mittelständische Entsorgungs-Initiative Schleswig-Holstein GmbH (kurz: MEISH GmbH), eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Stadtwerke Flensburg GmbH, hat es sich zur Aufgabe gemacht, stofflich nicht mehr verwertbare Abfälle für eine hochwertige energetische Nutzung als Sekun- därbrennstoffe aufzubereiten.
Die mit modernster Technik aus- gestattete Anlage für die Verar- beitung von rund 100.000 t/a liefert die Brennstoffe an das Heizkraftwerk der Stadtwerke Flensburg, die daraus mit hohem Wirkungsgrad Strom und Wärme erzeugt und so den Einsatz fossiler Brennstoffe reduzieren kann. Umfangreiche Investitionen in 2006 sowie 11 direkt daraus entstandene Arbeitsplätze sind ein beachtenswerter Beleg für die Tatkraft des Mittelstandes bei der Etablierung einer Ressourcen schonenden Abfallwirtschaft.
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